PHYGITAL – Physische und digitale Welt treffen aufeinander

18 April 2018 / By ONE8Y

Im Sportmarketing der Zukunft wird die physische mit der digitalen Welt immer mehr vereint.

Phygital – der Begriff setzt sich aus den Wörtern „physical & digital“ zusammen und definiert die Konvergenz zwischen der Online- und Offline-Welt, die immer mehr miteinander verschmelzen. Ursprünglich ist das Wort „Phygital“ ein aus Amerika stammender Marketingbegriff, der viele inhaltliche Parallelen zur deutschen Hightech-Strategie „Industrie 4.0“ besitzt. In beiden Fällen geht es um die Integration digitaler und physikaler Welten.

Aktuell befinden wir uns derzeit an einem Punkt, an dem physische und digitale Welten immer mehr miteinander verbunden werden. Das Resultat ist eine komplett vernetzte Zukunft – die Sportbusiness-Industrie mitinbegriffen. Diese Verschmelzung von Realität und Digitalisierung sehen viele als eine Art vierte industrielle Revolution. Daraus entstehen neue Chancen und Herausforderungen – für alle Marktteilnehmer im Sportmarketing.

 

Für die „Generation Connected“ gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Online und Offline. Die Welten verschmelzen miteinander. Für eine erfolgreiche Ansprache und Interagieren mit diesen Zielgruppen bedeutet das, sich permanent zwischen physischen und digitalen Räumen zu bewegen.

Valerie Sternebeck

Die verschiedenen Kommunikationskanäle wachsen immer mehr zusammen. Eine Trennung zwischen TV, Outdoor-Werbung, Direct Marketing, Stadionkommunikation und PR ist kaum mehr möglich. In diesem Zusammenhang wird eine zusätzliche Dimension von Interaktion geschaffen. In der phygitalen Welt ist es vor allem von Bedeutung, dass Marken auf sämtlichen Kanälen für Kunden präsent sind und die Berührungspunkte ausgeweitet werden. So ist es wichtig, Produkte und Services an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit zu platzieren. Dabei sind die Berührungspunkte sowohl in der digitalen als auch in der physischen Welt zu finden. Ein aktuelles Beispiel ist der italienische Fußballverein „FC Internazionale Milano“, der für ein Spiel anstelle der Spielernamen die Instagram-Synonyme der Spieler auf den Trikots angebracht hat.